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Das IsarFunk Gewinnspiel

Appell an männliche Kollegen: Erhöhte Aufmerksamkeit auf Oktoberfest-Besucherinnen

München, 14. September 2010. Alkohol nimmt die Hemmungen. Das kann manchmal lustig, manchmal aber leider auch furchtbar werden. So nehmen gewalttätige oder sexuelle Übergriffe auf Mädchen und Frauen während des Oktoberfestes Jahr für Jahr zu. Kurz vor dem Startschuss für die Jubiläums-Wiesn machen deshalb die Damen der Münchner Taxizentrale IsarFunk 450 540 mobil. Sie fordern eine erhöhte Aufmerksamkeit auf weibliche Wiesn-Gäste und schnelle Hilfsbereitschaft im Ernstfall. Ihr Ziel: Die männlichen Kollegen für die Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“ zu sensibilisieren.

Sylvia Eller, Christine Kolk und Petra Maxein fahren für die Münchner Taxizentrale IsarFunk 450 540. Die drei Taxlerinnen stehen stellvertretend für ihre Kolleginnen an vorderster Front, wenn es um das Thema „Schutz von Mädchen und Frauen“ geht. Eller feiert heuer ihr dreißigstes Jubiläum als Taxifahrerin und hat schon viel gesehen. Vor vielen Jahren hat sie einmal die Polizei rufen müssen, um zwei betrunkene Wiesn-Mädels zu beschützen. Damals gab es die Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“ noch nicht. Und auch Christl Kolk, die heuer im siebten Jahr Taxi fährt, kann von einigen Fällen berichten. Vor allem an ein Mädchen erinnert sie sich: „Das Mädel war so dermaßen betrunken, dass sie nicht einmal gemerkt hat, ohne ihre Freundinnen ins Taxi eingestiegen zu sein. Die hat sich die ersten Meter dauernd mit der leeren Rückbank unterhalten“, schüttelt Kolk den Kopf. Petra Maxein fuhr letztes Jahr ihre erste Wiesn, aber auch sie hat mehr als nur einmal ihre Taxitür weit aufgehalten für Wiesnbesucherinnen in Not. Deshalb ist es ihnen heute ein besonderes Anliegen, auch bei den IsarFunk-Taxlern den Sinn zu schärfen für die Nöte und Bedürfnisse von Wiesn-Besucherinnen und sie zu motivieren, im Notfall einzugreifen.

Christian Hess, Geschäftsführer von IsarFunk begrüßt die leidenschaftliche Einstellung seiner Taxlerinnen: „Wir bei IsarFunk versuchen, strenge Standards einzuhalten und führen regelmäßig Kurse mit unseren Fahrerinnen und Fahrern durch, damit sie wissen, wie sie sich – nicht nur im Notfall – benehmen müssen. Dass unsere Taxi-Damen hier Flagge zeigen, macht mich als Geschäftsführer sehr stolz und zeigt deutlich unsere Firmenphilosophie“.

Denn das Thema ist aktueller denn je. Im vergangenen Jahr musste die Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“ einen Zuwachs der sexuellen Übergriffe auf weibliche Oktoberfest-Besucherinnen verzeichnen. Für die IsarFunk-Taxlerinnen ist deshalb klar, dass die Aktion besondere Unterstützung verdient. Die IsarFunk Taxizentrale ist ohnehin für ihr sicheres Händchen im Umgang mit weiblichen Fahrgästen bekannt: So können Frauen explizit eine Taxifahrerin ordern und sowohl Fahrer als auch Fahrerinnen begleiten die Kundinnen bis zur Haustür. Während eines derartigen Großereignisses wie dem Oktoberfest allerdings gelten zusätzliche Regeln, und so haben auch in diesem Jahr die Initiatorinnen der Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen, die Münchner Institutionen AMYNA, IMMA und Frauennotruf, einen Security-Point im Behördenhof des Oktoberfests eingerichtet.

Die Wiesnbesucherinnen müssen allerdings von dem Angebot wissen und deshalb freuen sich die Aktionspartner über das Engagement der patenten Taxlerinnen. „Im letzten Jahr wurden wieder mehr Fälle von Gewalt und sexuellen Übergriffen auf weibliche Wiesngäste bekannt, als in den beiden Jahren zuvor“, so Christine Rudolf-Jilg, Pressesprecherin der Aktion „Sichere Wiesn“. „Da die Dunkelziffer bei derartigen Verbrechen immer weitaus höher liegt, freuen wir uns über die IsarFunk-Taxlerinnen und -Taxler, die ihre Augen offen halten und so vielleicht schon im Vorfeld eine Gewalttat verhindern können.“

Betroffene Mädchen und Frauen finden im Security Point kostenlos und auf Wunsch anonym Hilfe. Er befindet sich Servicezentrum Theresienwiese (SZT) und ist täglich von 18 bis 1 Uhr nachts, Samstag schon ab 15 Uhr geöffnet. Dort berät ein professionelles Team verunsicherte, bedrohte, belästigte oder vergewaltigte Mädchen und Frauen. Der Security-Point bietet als Schutzraum die Möglichkeit, auf eine vertraute Person zu warten und gewährleistet – falls nötig – Begleitung zu Taxi oder Polizei. Darüber hinaus informiert die Anlaufstelle über weitere Hilfsangebote. Weitere Informationen finden Sie unter www.sicherewiesn.de.

Für den Nachhauseweg hat Sylvia Eller für Mädchen und Damen drei Tipps: „Erstens mit einem Taxi fahren. Man kann zwar niemals zu 100 Prozent sicher sein, mit wem man fährt, aber ein Taxifahrer ist sicherer, als eine bierselige Wiesnbekanntschaft. Im Zweifelsfall über uns ein Frauentaxi bestellen. Zweitens die gelbe Konzessionsnummer hinten an der Heckscheibe des Taxis merken. Und zuletzt: Immer hinten ins Taxi einsteigen und damit eine Distanz wahren!“


Bildmaterial kann bei essential media GmbH angefragt werden.

Über die IsarFunk 450 540 Taxizentrale:
Die IsarFunk Taxizentrale GmbH & Co.KG ist im Großraum München Mittler zwischen Fahrgästen und Taxiunternehmen. IsarFunk 450 540 arbeitet an Konzepten der modernen Personenbeförderung im städtischen Raum und ist Partner im Bündnis München für Klimaschutz. Das Unternehmen koordiniert über 1000 Vertragspartner über moderne Netz- und Datendienste. Neben der Taxivermittlung betreibt die IsarFunk 450 540 Taxizentrale auch das Standplatzmanagement am Flughafen München. IsarFunk 450 540 ist Mitglied bei Eurocab, einer Interessenvereinigung von 55 Taxizentralen in Europa.
Weitere Details zum Unternehmen erhalten Sie unter www.isarfunk.de. Kurzinformationen erhalten Sie unter http://twitter.com/IsarFunkTaxi.
 

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